arsim
ist albaner, verheiratet und wird gerade zum ersten mal vater, miloš
ist serbe, der
in pristina medizin studiert. als arsim miloš zum ersten mal sieht,
folgt er ihm von seiner erscheinung fasziniert und
setzt sich im café zu ihm.
schnell ist alles klar, die faszination ist gegenseitig: die beiden
werden ein paar. eine schwierige konstellation in dieser
konservativen gesellschaft, die zudem mit den ressentiments zwischen
den volksgruppen belastet ist. so verbringen sie 1995 – verborgen
vor der oeffentlichkeit – eine intensive gemeinsame zeit. wegen des
aufkommenden balkankriegs verlässt arsims familie das land, für die
beiden männer bedeutet dies eine trennung. der zurückgelassene
miloš findet sich in der serbischen armee wieder, wo er die grauen
des krieges erleben muss. zehn jahre später kehrt arsim nach
pristina zurück und erfährt, dass miloš in einer psychiatrischen
klinik ist. er fährt hin, um ihn dort herauszuholen, in der
hoffnung, alles werde wieder wie es einmal war. aber miloš ist durch
seine schrecklichen kriegserlebnisse nur noch ein schatten seiner
selbst, eine gebrochene und zerstörte existenz.
das buch ist von beeindruckender emotionalität. im zentrum der handlung stehen zwei besondere protagonisten mit ihrer liebe, ihren hoffnungen, aber auch mit ihren zweifeln, ihrem scheitern und zerbrechen. eindringlich zeigt die traurige geschichte auf, was die grauen des krieges mit menschen macht. wünsche und träume werden zerstört, nichts bleibt wie es ist, zu nichts kann wieder zurückgekehrt werden. dagegen steht die sorgfältige subtile schilderung der liebe und des verlangens der beiden. einen besonderen zugang zu den gedanken und gefühlen der beiden männer erlaubt die jeweils wechselnde persönliche perspektive. das offene ende des romans macht betroffen und lässt irgendwie wenig hoffnung aufkommen. noch tage danach beschäftigt mich diese geschichte.
das buch ist von beeindruckender emotionalität. im zentrum der handlung stehen zwei besondere protagonisten mit ihrer liebe, ihren hoffnungen, aber auch mit ihren zweifeln, ihrem scheitern und zerbrechen. eindringlich zeigt die traurige geschichte auf, was die grauen des krieges mit menschen macht. wünsche und träume werden zerstört, nichts bleibt wie es ist, zu nichts kann wieder zurückgekehrt werden. dagegen steht die sorgfältige subtile schilderung der liebe und des verlangens der beiden. einen besonderen zugang zu den gedanken und gefühlen der beiden männer erlaubt die jeweils wechselnde persönliche perspektive. das offene ende des romans macht betroffen und lässt irgendwie wenig hoffnung aufkommen. noch tage danach beschäftigt mich diese geschichte.
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