als der friedhofswärter von timpamara, einem fiktiven dorf in kalabrien, verunglückt, wird astolfo malinverno, der halbtags arbeitende gemeindebibliothekar, dazu berufen auch den friedhof zu betreuen. zunächst widerwillig beginnt er dort seine tätigkeit. die auseinandersetzung mit dem tod und die begegnung mit den menschen lassen ihn in seiner arbeit aufgehen, so dass er bald eine gute balance zwischen den beiden tätigkeiten findet. während seiner arbeit trifft er auf viele trauernde hinterbliebene, mit denen er philosophische und tröstende gespräche führt. ein grab zieht seine aufmerksamkeit besonders auf sich. ein unbeschrifteter grabstein mit nur einem foto einer schönen frau zeugt von der toten. in das bild verliebt, kümmert er sich ganz besonders um den ort, bis er eines tages dort eine unbekannte trifft, die dem foto gleicht. dies bringt sein bisher geruhsames und geordnetes leben ziemlich durcheinander.
interessant gezeichnete menschen in aussergewöhlichen lebenssituationen rufen schnell einen starken eindruck hervor und geben der geschichte viel gehalt. vor allem aber ist sie geprägt von der auseinandersetzung mit dem lebensende und dem danach. die einzigartige beschreibung astolfos mit all seinen zweifeln und schwierigkeiten. der wie ein weiser seinen mitmenschen begegnet, lohnt schon alleine, das buch zu lesen. dank der ruhigen erzählart lässt sich entspannt in dieses existenzielle thema eintauchen. und dann findet diese ausführlich erzählte, philosophische geschichte ein überraschendes ende.
interessant gezeichnete menschen in aussergewöhlichen lebenssituationen rufen schnell einen starken eindruck hervor und geben der geschichte viel gehalt. vor allem aber ist sie geprägt von der auseinandersetzung mit dem lebensende und dem danach. die einzigartige beschreibung astolfos mit all seinen zweifeln und schwierigkeiten. der wie ein weiser seinen mitmenschen begegnet, lohnt schon alleine, das buch zu lesen. dank der ruhigen erzählart lässt sich entspannt in dieses existenzielle thema eintauchen. und dann findet diese ausführlich erzählte, philosophische geschichte ein überraschendes ende.
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