die erfolgreiche architektin klara und jakob, der fotograf, haben sich ihr leben gerade in einem grossen haus gut eingerichtet, als klaras mutter irene einen schlaganfall erleidet und pflegebedürftig wird. ins pflegeheim will und soll sie nicht. paulina, die aus der slowakei vermittelte krankenschwester, schafft es schnell mit der anspruchsvollen patientin einen guten umgang zu finden. aber nicht nur das, sie wird auch immer mehr ein teil der familie, übernimmt zusätzliche aufgaben im haushalt, die ihr klara und jakob auch grosszügig abgelten. paulina ist alleinerziehend. während ihren abwesenheiten leben ihre beiden halbwüchsigen söhne bei der grossmutter. zerrissen zwischen ihrer arbeit, die ihr ein gutes einkommen ermöglicht und der durch ihre abwesenheit sich ihr immer mehr entfremdenden söhne, stellt sie sich grundsätzliche fragen.
der roman ist ein interessanter beitrag zu der 24-stunden pflege, die meist von osteuropäischen frauen erbracht wird. die vorliegende geschichte ist vielleicht nicht ganz repräsentativ, beleuchtet aber viele facetten solcher einsätze, bei denen es nicht nur um die erledigung der arbeit geht, sondern auch darum, dass plötzlich eine fremde person dauernd innerhalb des gewohnten familienverbandes ist. diesen fragen geht die autorin sehr treffend nach. was als sachbuch daherkommen könnte, ist geschickt in einen roman verpackt. das offene ende lässt einen mit dem thema etwas unschlüssig zurück.
der roman ist ein interessanter beitrag zu der 24-stunden pflege, die meist von osteuropäischen frauen erbracht wird. die vorliegende geschichte ist vielleicht nicht ganz repräsentativ, beleuchtet aber viele facetten solcher einsätze, bei denen es nicht nur um die erledigung der arbeit geht, sondern auch darum, dass plötzlich eine fremde person dauernd innerhalb des gewohnten familienverbandes ist. diesen fragen geht die autorin sehr treffend nach. was als sachbuch daherkommen könnte, ist geschickt in einen roman verpackt. das offene ende lässt einen mit dem thema etwas unschlüssig zurück.
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