auf
dem land im süden frankreichs wandern die jungen ab. es
scheint keine zukunft zu geben. hier
lebt joseph, ein bescheidener, zuverlässiger, gern gesehener
landarbeiter, der sein leben klaglos hinnimmt. seit seine mutter
gestorben und sein zwillingsbruder weggezogen sind, arbeitet er bei
bauern in der gegend, wo er jeweils auch wohnt. in diesen familien
sieht er auch viele unguten dinge, über die man aber nicht spricht.
auch in seinem leben gibt es eine schwere zeit. als ihn seine
freundin verlässt, beginnt er zu trinken. nach mehr als zehn jahren
schafft er es der sucht zu entkommen. er findet wieder tritt und
führt ein wohlgeordnetes leben. er hat ein gutes verhältnis mit dem
bauern, bei dem er arbeitet. doch
nahe am rentenalter schaut er sich um nach einem ort, in dem er die
zeit nach seinem arbeitsleben verbringen kann.
ein
stiller roman, der sich konzerntiert dem leben dieses mannes widmet.
mit einer bezaubernd schlichten sprache wird die mit feinen details
illustrierte geschichte erzählt, so dass beim lesen faszinierend
klare bilder entstehen. das kleine buch setzt menschen ein denkmal,
die trotz schwierigen
bedingungen mit ihrem rechtschaffenen leben ihren teil zu unserer
gesellschaft beitragen.
28.03.2026
marie-hélène lafon: joseph
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