die
beziehung von johanna und achim ist auf dem prüfstand. die beiden
reden kaum noch miteinander. johanna lernt einen galeristen kennen
und beginnt aushilfsweise für ihn zu arbeiten. achim vermutet, dass
mehr zwischen den beiden ist. umgekehrt weckt achims inzwischen
beendete beziehung zu maren immer noch johannas misstrauen. eine
berufliche reise johannas nach mexiko lässt achim alleine zurück
während vieles unausgesprochen bleibt.
immer
wieder treffend wird die gefühlslage der beiden hauptprotagonisten
beschrieben. wegen
der vielen nebenschauplätze in dieser geschichte verlieren sich aber
die
starken worte über das scheitern einer beziehung. durchaus
andere, interessante themen, wie die nachwirkungen der deutschen
wiedervereinigung, drängen die zentrale botschaft immer wieder in
den hintergrund, was den text etwas zerreisst und beim lesen
langeweile aufkommen lässt. deshalb bleibt es anstrengend, dem sich
eigentlich lohnenden leitthema zu folgen.
04.08.2026
monika maron: ach glück
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